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Krickelkrakeln + Uhupappen

Collagen, Leporellos, Zeichnungen und Objekte von Horst Janssen     
15.November 2002 - März 2003

           

 

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Zur Ausstellung:

Auch das Geringste und scheinbar Abwegige und Nebensächliche konnte er nun in die Mitte einer Welt rücken, die sich - zum Anfassen schön - um seine Geliebte drehte. Damit geht Janssen den Weg zurück zu den Dingen, als sie uns noch ihr Gesicht zuwandten, für uns da waren und uns - wie mit dem ersten Augenaufschlag - ihre Schönheit zeigten. Es ist die Schritt für Schritt zurückverfolgte Geschichte einer Weltentdeckung, die seit den Brüdern van Eyck den Dingen um uns herum die Lichter und Lüster aufsetzt - eine Geschichte, die in einer zunehmend verwissenschaftlichten Welt eher wie ein erotischer Eroberungszug anmutet. Denn reizend, ja, liebenswürdig wird uns vor allem, was jemand in die Hand genommen oder sonst zu einem Teil seiner selbst gemacht hat, dem wir besonders zugetan sind. Ein Vorgang, der jederzeit und überall stattfindet und nicht auf Erotik beschränkt ist. Denn es ist der Mensch, der anders nicht in der Welt sein kann, als sie zu seiner Welt zu machen - sich in ihr zu spiegeln. Bloß als Nummer oder als Ansammlung von Atomen in komplexen Molekülverbindungen will keiner existieren.

Text aus dem Ausstellungskatalog:
Stefan Blessin: "Die Erneuerung gegenständlichen Sehens aus dem Geist der Erotik"

 
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