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Janssen sieht Goya
Janssen: Ach, wie sind wir vornehm (Ausschnitt) Goya: Hasta la muerte (Ausschnitt) Sozialkritik findet sich sowohl in Goyas als auch in Janssens Arbeiten. Die Motivation beider Künstler unterscheidet sich jedoch stark. Während sich Goya, bedingt durch die dramatischen gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit, sehr ernsthaft mit der Kritik an der von Habgier und Grausamkeit geprägten Kirche und dem in seinen Traditionen erstarrten Adel auseinandersetzt, nimmt sich Janssen den Themen seiner Zeit auf humoristische Weise an. Janssens Sozialkritik ist stets subjektiv und entspringt eher spontanen Einfällen als strukturierten politischen Ambitionen. Provokationen gegen den Staat, das biedere Kleinbürgertum und die gehobene Gesellschaft tauchen in Janssens Werk vor allem in den frühen 60er Jahren auf. In den "Anmerkungen zum Grundgesetz", die Horst Janssen 1981 herausbringt, nimmt er einzelne Paragrafen und Grundgesetzartikel aufs Korn und kommentiert sie mit entlarvenden Illustrationen und bissigen Anmerkungen.

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Sozialkritik

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