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Janssen sieht Goya
Janssen: Nichts trennt sich ganz (Ausschnitt) Goya: Desparate desordenado (Ausschnitt) Horst Janssen hat sich immer wieder mit den großen Zeichnern und Malern der Kunstgeschichte auseinandergesetzt. In den 70er Jahren entstehen mindestens dreizehn Arbeiten nach einer Vorlage von Francisco de Goya. Häufig schreibt Janssen 'nach Goya' unter das entsprechende Motiv, das er in der Regel aus Ausstellungskatalogen und Werkverzeichnissen 'kopiert'. Interessant ist, dass Janssen den formalen Aufbau von Goya häufig übernimmt, in Details jedoch davon abweicht und dadurch zu einer Umdeutung des Inhaltes gelangt, der nun zu seiner persönlichen Lebenssituation passt. Aus dem schwerkranken Goya mit Arzt wird beispielsweise ein hypochondrischer Janssen, der sich selbst ironisch über die Schulter blickt. Horst Janssens Zitat nach Lichtenberg "Wer das Gegenteil will, kopiert das Original", ist bezeichnend für seine nach Goya geschaffenen Blätter.

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