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Janssen sieht Goya |
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Gewaltdarstellungen bei Goya sind Spiegel erlebter Szenen aus Bürgerkrieg und Widerstand gegen die französische Besatzung. Seine Arbeiten sind Anklagen gegen Krieg, Hungersnot und Restauration. Auf dem schmalen Pfad zwischen seiner Stellung als erster Hofmaler und der Anklage gegen Klerus, Adel und Politik, entstand die Radierfolge "Desastres de la Guerra", die den Blick auf die Abgründe menschlicher Grausamkeit zuläßt. | Janssens Gewaltdarstellungen basieren nicht auf Kriegsgeschehen. Häufig entstehen die Arbeiten in Verbindung mit gescheiterten Liebesbeziehungen. Sein Radierzyklus "Svanshall verkehrt" zeigt solche Fantasien vorsätzlicher Gewalt, die aus dem enttäuschten Verhältnis eines älteren Mannes zu einer viel jüngeren Frau entstanden sind. | ||||||
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Gewaltdarstellungen |
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