Gesche  
Gesche Tietjens

Gesche, lesend
27. März 1972

Bleistift
Janssen-Zitat

"weg von der Flasche hin zur Landschaft" "Die Kopie wurde meine zweite Akademie, und das Landschaft-Zeichnen aus der Natur heraus machte mich endgültig frei von "rückversichernden" Formalismen. Es war quasi meine Gesellenzeit."
"... die ganze Landschafts-Odysee der damaligen Jahre - Haseldorf, Minusio, Norwegen - DAS ist Gesche - reflektiert in dem kleinen Aufsatz "Feldweg 91"."

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Musenzeit

1968 lernt Janssen Gesche Tietjens kennen, die er "Panne" nennt, als weibliche Analogieform zum griechischen Wald- und Weidegott Pan. Nun steht die Landschaft als neues Thema im Vordergrund. "Gesche, das war Landschaft" schreibt Janssen. Ihre Liebe zur Natur hat ihn, der seine "Burg" im Mühlenberger Weg selten verlässt, dazu gebracht, sich die unmittelbare Umgebung, nämlich die Elbmarsch vor Hamburg, zu erschließen. 1971 und 1972 folgen mehrere wochenlange Reisen mit Gesche nach Skandinavien und ins Tessin. Die in diesem Zusammenhang entstehenden Zeichnungen sind in den drei Büchern "Tessin", "Norwegisches Skizzenbuch" und "Minusio" versammelt. Als Gesche 1972 von Horst Janssen ein Kind erwartet, zieht sie es vor, ihr Kind auf einem Bauernhof in einiger Entfernung von Hamburg aufzuziehen.
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