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Besondere Säfte
Joseph Beuys.

Wasserfarben 1942 - 1963     30.August-3.November 2002

       
           

 

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Wetterkarte (die Abbildung fehlt aus Copyright-Gründen)

    Wetterkarte

    1942
    10,1 x 9,6 cm
    Bleistift, blaue Tinte (mit Feder) teilweise mit Wasser vermalt, Wasserfarbe (u. a. Aquarell) auf gräulichem Schreibpapier mit grauem Strichkaro

 

 

Katalogtext

Die "Wetterkarte" von 1942 steht am Anfang einer Entwicklung innerhalb des zeichnerischen Werkes von Beuys, wo das Prinzip schöpferischer Bewegung als ein Grundprinzip ("Axiom") menschlichen Gestaltens verfolgt wird und dieses - latent in jedem Menschen vorhandene - Potential auf natürliche Substanzen bezogen ist. Organische Kräftefelder, >lebendige< Energien werden als Ebenen menschlichen Gestaltens bewusst, die aus assoziativen Spiegelungen, aus natürlichen Automatismen heraustreten und sich selbst vergewissernd künstlerisch manifestieren.
Tilman Osterwold: Joseph Beuys: Wasserfarben
Die Prozesse setzen sich fort - alles wandelt sich

 
 
  Beuys-Zitat

"Eigentlich verschwundene Farben, Braun, Grau... Mein Wille sagt mir, dass die Helligkeit ganz zugedeckt sein muss... Auch Braun ist Erde und gestaute Urfarbe Rot, erdige Wärme, eingetrocknetes Blut. Durch die Stauung werden die Lichtfarben oder Spektralfarben als Gegenbilder geradezu hervorgetrieben."
 
 
 
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