Detlef Kappeler

Transparenzen





Ausstellung
24.8. bis 28.10.2001


Stadtmuseum Oldenburg
und
Horst-Janssen-Museum Oldenburg


Am Stadtmuseum 4
26121 Oldenburg
Di-So 10-18 Uhr
Stettin-Gedanken - Link zur vergrößerten Abbildung


Stettin-Gedanken,
2001,
Mischtechnik auf Leinen
264 x 152 cm

Stadtmuseum
Discrepancias 2 - Link zur vergrößerten Abbildung


Discrepancias 2,
2000,
Kohle, 48 x 32 cm

Horst-Janssen-Museum



Kunstgespräch

weitere Abbildungen

anschliessende Ausstellungsorte
Neue Ausstellung im Stadtmuseum
und Horst-Janssen-Museum:

Detlef Kappeler "Transparenzen"

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Thomas Oppermann, eröffnet am Freitag, 24. August, um 14 Uhr in Oldenburg eine Ausstellung des Künstlers Detlef Kappeler. Die Ausstellung trägt den Titel "Transparenzen". Sie gibt vom 24. August bis 28. Oktober 2001 Einblick in das Werk Kappelers mit Schwerpunkt auf neuen Arbeiten. Ort der Ausstellung ist das Stadtmuseum Oldenburg, wo vor allem Skulpturen und Malerei Kappelers zu sehen sein wird. Das benachbarte Horst-Janssen-Museum zeigt parallel dazu grafische Arbeiten. Im Anschluss an die Oldenburger Präsentation wandert die Ausstellung nach Breslau und Stettin.


Detlef Kappeler - Transparenzen
24. August bis 28. Oktober 2001
Eröffnung: Freitag, 24. August 2001, 14.00 Uhr
Stadtmuseum Oldenburg und Horst-Janssen-Museum Oldenburg
Am Stadtmuseum 4 - 8
26121 Oldenburg
Tel: 0441-235-2881,
Email: info@horst-janssen-museum.de
Öffnungszeiten: Di bis So
10 bis 18 Uhr,
montags geschlossen

Detlef Kappeler (Jahrgang 1938) studierte von 1958 bis 1965 Architektur in Hannover, danach begann er das Studium der Freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Preis der "Cité internationale des arts" von Paris und den Lichtwark-Preis der Stadt Hamburg. Seit 1974 hat er einen Lehrstuhl für Malerei und Grafik an der Universität Hannover. In Oldenburg ist Detlef Kappeler vor allem durch seine Raum-Bild-Installation in der Carl von Ossietzky-Universität bekannt. Sie ist das Resultat einer jahrelangen Auseinandersetzung mit dem Schicksal des Namensgebers Carl von Ossietzky.
Im Stadtmuseum Oldenburg werden eine weitere dekonstruktivistische Skulptur sowie deren Vorarbeiten und großformatige expressive Gemälde gezeigt. Das Horst-Janssen-Museum präsentiert Bleistiftzeichnungen, Kohlezeichnungen und Radierungen des in Butjadingen arbeitenden Künstlers.

Detlef Kappeler hat in seiner frühen künstlerischen Schaffensphase kritische und engagierte Kunstwerke geschaffen, die auf konkrete gesellschaftspolitische Ereignisse Bezug nahmen. In den 60er Jahren hat er mit Stilmitteln der Pop Art, jedoch auf sehr eigenwillige Weise, gearbeitet. Später fanden in seinen Werken Auseinandersetzungen mit Biografien von verfolgten und geächteten Personen statt, deren Porträts er immer wieder von neuem nachzeichnete. Daneben entstanden und entstehen Zeichnungen und Druckgrafiken von Architekturen in Barcelona, wo Kappeler ein zweites Atelier nutzt, Tier- und Landschaftsstudien sowie Akt- und Totentanzdarstellungen. Seine großformatige Malerei, in die der Künstler Materialien wie zum Beispiel Stroh oder Stoff integriert, wird zunehmend abstrakter. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Fotos: Bernd Borchardt, Berlin

weitere Ausstellungsorte:

Muzeum Miejskie Wroclawia / Städtisches Museum Breslau Poland-Wroclaw
30.11.-30.12.2001

Muzeum Narodowe w Szczecinie /
Nationalmuseum Stettin
Poland-Szczecin
19.1.-15.3.2002